Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland:
Leiter Eva Alexandra Gräfin Kendeffy., a.o. und bev. Botschafterin
Santo Domingo
Straße Edificio Torre Piantini Piso 16, Calle Gustavo Mejia Ricart, esq. Ave. Abraham Lincoln, Santo Domingo.
Telefon (001809) 542 89 49, 542 89 50
Fax (001809) 542 89 55
Postanschrift Embajada de la República Federal de Alemania, Apartado 1235, Santo Domingo, Dominikanische Republik.
Amtsbezirk: Dominikanische Republik.
embal@codetel.net.do

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland:
Leiter Robert Allen Loinaz Ariza, Honorarkonsul
Puerto Plata
Straße Calle Beller 51, Puerto Plata.
Telefon (001 809) 5 86 69 95
Fax (001 809) 5 86 42 49
Postanschrift Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania, Calle Beller 51, Puerto Plata, Dominikanische Republik.
Amtsbezirk: Provinzen Monte Cristi, Puerto Plata, Espaillat, Maria Trinidad, Sánchez und Samaná.
consulaleman@tricom.net

Einreise

Deutsche und Österreicher benötigen für einen Aufenthalt bis zu zwei Monaten einen Reisepaß mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit sowie eine Touristenkarte. Individualreisende müssen die Touristenkarte bei Ankunft für 10 Dollar erwerben. Entsprechenden Geldschein am besten hierfür schon bereithalten. Außerdem an einen Kugelschreiber denken. Die Touristenkarte darf im Stehen, Liegen, Knien, an die Wand gelehnt irgendwo in der Ankunftshalle des Flughafens ausgefüllt werden. Das ist schon anstrengend genug. Ohne Kugelschreiber ist das Ganze allerdings unmöglich. Einen Abschnitt der Touristenkarte erhält man zurück und dieser wird bei Ausreise kontrolliert. Also nicht wegschmeissen oder verlieren.

Alle Dinge des persönlichen Bedarfes dürfen eingeführt werden, außerdem 2 L Alkohol und 1 Stange Zigaretten. Die Einfuhr von Pflanzen, Früchten und Drogen ist verboten.

Gesundheit

Mückenschutzmittel gegen Moskitos nicht vergessen. Jeder Moskitostich, der nicht stattfindet ist immer noch die beste Malariaabwehr. Am besten keinen 08/15 Mückenschutz von zu Hause, sondern im Outdoor-Geschäft nach einem geeigneten Mittel fragen. Es gibt schon sehr gut riechende (für menschliche Nasen) Mittel die als Roller auf die Haut aufgetragen werden. Für Samana und einfache Hotels kann es auch sinnvoll sein, ein Moskitonetz dabeizuhaben um eine ruhige Nacht (zumindest in Bezug auf die Moskitos) zu verbringen. Einzig die Befestigung in den Hotels ist immer ein Problem. Für Besuchertips zu diesem Thema ist hier immer ein Platz frei.

Medikamente (z. B. gegen Durchfallerkrankungen) sowie Folgende Impfungen werden vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland empfohlen:

Standardimpfungen: Tetanus, Diphtherie
Reiseimpfungen: Hepatitis A, Poliomyelitis, Typhus; (bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B)
Seit Juni 2000 wurden vermehrt Fälle von Poliomyelitis (Kinderlähmung) bekannt. Laut Auskunft staatlicher Gesundheitsstellen ist dieses Risiko allerdings inzwischen unter Kontrolle. Reisende brauchen einen belastbaren Impfschutz: Grundimmunisierung, letzte Impfung nicht älter als 10 Jahre. Von November 1999 bis Februar 2000 trat an der SO-Küste der Dominikanischen Republik Malaria tropica auf, seither wurden dort keine Fälle mehr verzeichnet; nach wie vor kommen jedoch an der Grenze zu Haiti vereinzelt Fälle vor. Schutz vor Mückenstichen (sh. oben) wird weiterhin landesweit empfohlen; die zusätzliche Chemoprophylaxe mit Malariapräparaten scheint nur noch bei mehrtägigen Ausflügen ins Binnenland erforderlich zu sein. Relativ häufig im Gastland sind ebenfalls durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen (2002: mehr als 600 Fälle), denen 2002 einige Dutzend Menschen (vor allem Dominikaner) zum Opfer fielen.

Kleidung

Leichte Sommerkleidung, am besten aus Naturfaser. Für klimatissierte Räme Pullover/Jacke. Für alle Fälle einen Regenschutz. Für Rundreisen festes Schuhwerk. Bade- und Strandkleidung sind in den Restaurants nicht erwünscht. "Oben ohne" Baden und Sonnen ist nicht gestattet.

Auch an lange Hosen, langärmlige T-Shirts denken. Nicht so sehr gegen Kälte, sondern gegen Moskitostiche, die einen ansonsten schönen lauen Abend dann schon mal leicht eintrüben können.

Prostitution

Die Dominikanische Republik in den letzten Jahren zunehmend ein Reiseziel für Sextouristen aus aller Welt geworden. Die wirtschaftliche Situation treibt die jungen Frauen in dieses Milieu. Oft sind es ledige Mütter, die ihre Familie allein ernähren müssen. Durch Drogenkonsum wird der "Markt" noch weiter angeheizt.

In der Dom. Rep. gibt es keinerlei behördliche Gesundheitsüberwachung der Prostituierten. Es ist daher davon auszugehen, daß die Rate der Aidsinfizierten sehr hoch ist.

Es ist auch möglich, daß Touristen zufällig an Prostituierte (span. Putas) geraten. Kontakte zu Touristen werden in Bars, Diskotheken, auf der Straße und sogar am Strand geknüpft. Man sollte eindeutig die Angebote ablehnen, denn nicht selten werden Touristen und auch Touristinnen in diesem Milieu Opfer von Überfällen oder Diebstählen.

Strom / Wasser

Das Stromnetz in der Dominikanischen Republik arbeitet mit 110 Volt. Flachstecker sind erforderlich. Aufgrund der Energieknappheit muß regelmäßig mit zeitweisen Stromausfällen gerechnet werden, welche die Funktion der Klimaanlage, die Lichtversorgung (Taschenlampe mitnehmen) und die Warmwasserversorgung beeinträchtigen können. Hotels verfügen über Plantas bzw. Generatoren, um die Engpässe zu überbrücken. Beim Einsatz von Generatoren ist eine Lärmbelästigung natürlich unvermeidbar.

Beim Wasser gilt das gleiche, was in allen südeuropäischen Ländern auch gilt. Das Leitungswasser ist als Trinkwasser ungeeignet. Trinkwasser kann in Plastikflaschen etc. gekauft werden. Beim Verzehr von gekühlten Getränken auch darauf achten, ob die Eiswürfel abgepackt sind (aus Trinkwasser) oder eher aus undefinierbaren Quellen stammen. Im Zweifel auf Eis verzichten. Sprich: Zin Jello!

Sport

Außer Skifahren können die meisten sportlichen und sonstigen Aktivitäten auch in der DomRep ausgeübt werden. Für Wassersportarten ist das Land mit seiner langen Küstenlinie naürlich prädistiniert. Einige sportliche Aktivitäten, die man von zu Hause kennt, sind hier natürlich etwas ganz anderes. Auf dem Rücken der Pferde durch tropische Vegetation und am Strand langgaloppieren unterscheidet sich natürlich von heimischen Ausritten extrem.

Zahlungsmittel

Die Landeswährung ist der Dominikanische Peso (RD). Die Ein- und Ausfuhr des Pesos ist nicht erlaubt. Es dürfen nicht mehr als US Dollar 5.000 oder deren Gegenwert in ausländischer Währung in bar oder Reiseschecks eingeführt werden. Alle bekannten Kreditkarten werden in den Touristikzentren akzeptiert. Empfohlen wird die Mitnahme von Dollarnoten, US Dollar-Reiseschecks und Kreditkarte. Teilweise besteht auch die Möglichkeit mit Euro-Scheck Karte (MasterCard) Bargeld vom Automaten abzuheben. Hierauf aber nicht verlassen.

Oft liest man in Reiseführern, daß nur Dollar benötigt werden. Das ist für Individualtouristen falsch! Es sollte in jedem Fall Landeswährung getauscht werden. Mit Dollar können größere Beträge (Hotel, Mietwagen etc.) bezahlt werden, die auch oft in Dollarpreisen angegeben sind. Für Dinge des täglichen Lebens (Motoconcho, Getränke, Einkaufen, Essen etc.) wird die Landeswährung in jedem Fall benötigt.

Zeitunterschied

Der Zeitunteschied zwischen Deutschland und der Dominikanischen Republik beträgt minus 6 Stunden in der Sommerzeit während unserer Winterzeit minus 5 Stunden. Der Hinflug ist meistens von der Zeitumstellung her gut zu verkraften. Der Tag wird eben etwas verlängert und man ist schnell im Zeitrythmus der Dominikansichen Republik. Für den Rückflug sollte man 1 - 2 Tage Eingewöhnung in Deutschland einplanen. Wer den nächsten Tag nach Ankunft wieder arbeiten möchte, hat ein harte Aufgabe zu bewältigen.


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